Dr. Bernhard Goodwin

Ihr SPD-Bundeskandidat für den Münchner Westen

Mein Ziel ist es, im Bundestag die Interessen aller Münchnerinnen und Münchner zu vertreten. Als Ihr Abgeordneter möchte ich mich besonders für bezahlbaren Wohnraum, für mehr soziale Gerechtigkeit beim Einkommen und für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen in der Stadt einsetzen!

Hier stelle ich Ihnen meine politischen Schwerpunkte und mich vor. Sie möchten mehr erfahren oder mich persönlich kennenlernen? Dann kommen Sie zu einem meiner Termine oder schreiben mir. Denn nicht zuletzt der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ist es, der mich antreibt und meine Arbeit formt.

 

Zeit für gerechtere Politik

Meine politische Heimat ist die Sozialdemokratie. Sie will die Ideen von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität in unserer Gesellschaft verwirklichen. Es geht dabei nicht um die eine, große Utopie, sondern um gerechtere Lebensbedingungen und Chancen für alle, um die Ermöglichung einer guten Zukunft und um die Bewahrung von Freiheit und Demokratie.

Politik bewährt sich konkret im Alltag der Bürgerinnen und Bürger. Zentral ist für mich als Münchner Bundestagskandidat deshalb die Frage nach bezahlbarem Wohnraum: Wir müssen die Spekulation eindämmen, den öffentlichen Wohnungsbau vorantreiben und die Mietpreisbremse weiter verbessern! Ebenso wichtig ist mir die soziale Gerechtigkeit beim Einkommen: Renten müssen auch künftig zum Leben reichen; für gleiche Arbeit müssen Frauen und Männer gleich entlohnt werden; wir müssen gegen die Kinderarmut vorgehen; wir brauchen endlich eine Bürgerversicherung. Und: Wir müssen alles für ein friedliches Zusammenleben der Menschen in der Stadt tun, die Kommunen unterstützen und soziale Initiativen und Engagement fördern. Integration passiert in den Städten!

Positionen

  • Alle in München wissen, dass bezahlbarer Wohnraum hier nur noch schwer zu finden ist. Die Mieten steigen immer weiter und werden bei Neuvermietungen gerade für Familien zur immensen Belastung. Dank der SPD im Bund gibt es zwar jetzt wenigstens eine Mietpreisbremse; auch die richtigen Weichenstellungen der Stadt haben die Steigerung etwas gedämpft. Aber die Tendenz geht weiter nach oben; es gibt zuviele Schlupflöcher, und der Freistaat Bayern tut weiterhin viel zu wenig für bezahlbaren Wohnraum.

    Darum werde ich mich im Bundestag zentral in dieser Frage engagieren. Die Mittel für Städtebauförderung müssen erhöht und zielgerichteter eingesetzt werden. Spekulation muss bekämpft und Genossenschaften müssen stärker gefördert werden! Durch eine Reform des Mietspiegels können wir die angestammten Mieter deutlich besser schützen. Ebenso müssen wir die Zweckentfremdung von Wohnraum, die Entmietung und Gentrifizierung stärker bekämpfen. Und schließlich müssen wir erschwinglichen Wohnraum schaffen: für Familien, für Alleinerziehende, für Rentnerinnen und Rentner, für Studierende und Auszubildende.

  • München ist eine wirtschaftlich überaus erfolgreiche und attraktive Stadt, die darum nach allen Prognosen in den kommenden Jahren weiter wachsen wird. Wir müssen jetzt die Voraussetzungen dafür schaffen, dass dieser Zuwachs an Bevölkerung die Stadt nicht überfordert. Neben der Schaffung von günstigem Wohnraum gehören dazu Investitionen in die Infrastruktur – in Schulen, Kindergärten und Kitas, Sportstätten und Kultureinrichtungen, vor allem aber in den öffentlichen Nahverkehr. Wir müssen jetzt neue U- und Trambahn-Linien planen und die vorhandene Infrastruktur ertüchtigen!

    Um die Attraktivität zu erhöhen, dürfen die Preise für U- und S-Bahn, Tram und Bus nicht weiter steigen. Erreicht werden kann das unter anderem durch die Befreiung des ÖPNV von der Umlage des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetzes), durch die Stärkung der Gemeindeverkehrsfinanzierung und bessere Förderung von Investitionen und Sanierungen. Wir brauchen verbesserte Radwegenetze und Radverkehrs-Strategien. Und für nachhaltige Mobilität benötigen wir vor allem eine bessere Bundesförderung von Verkehrs-Maßnahmen, die ökologisch sinnvoll sind und Abgase und Lärm vermeiden helfen.

  • Wesentlich für eine soziale Gesellschaft ist eine gerechte Arbeitswelt. Deshalb kämpfe ich gemeinsam mit der ganzen SPD für gute und gerechte Löhne und die Rechte der Beschäftigten. Die SPD hat gegen enorme Widerstände die gesetzliche Verankerung des Mindestlohns durchgesetzt. Doch er ist nicht überall ausreichend, leider auch hier in München nicht! Deshalb ist eine deutliche Erhöhung notwendig.

    Ebenso wichtig ist eine Stärkung der Tarifbindung, da nur dadurch für die Beschäftigten gute und sichere Arbeitsbedingungen erreicht werden können. Wir müssen erreichen, dass die Leiharbeit wieder die ein zeitlich begrenztes Instrument zur personellen Abdeckung in Spitzenzeiten wird, eine Ausnahme, nicht die Regel! Wir müssen mehr gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse tun, auch in Bildungs- und Sozialeinrichtungen und in den Hochschulen, und wir müssen verhindern, dass Leiharbeit und Werkverträge weiter von den Unternehmen missbraucht werden, um ihre Lohnkosten zu drücken und auf die Belegschaft Druck auszuüben. Unser Grundsatz lautet weiter: Guter Lohn für gute Arbeit!

    Man muss von einer Vollzeitstelle auch in München gut leben und für das Alter vorsorgen können. Von den Löhnen und Einkommen hängen wesentlich die Bedingungen für eine gute Rente ab. Wir müssen zu ihrer Sicherung die gesetzliche Rentenversicherung stärken!

  • Wie die ganze SPD will auch ich, dass alle Menschen in Deutschland die gleichen Rechte haben und gerecht behandelt werden. Und zwar unabhängig von ihrem Geschlecht, von ihrer sexuellen Orientierung und ihrer Herkunft.

    Geschlechtergerechtigkeit zählt für mich zu den wichtigsten Themen. Wir haben das Glück, in einer Zeit und Gesellschaft zu leben, die sich in vielerlei Hinsicht von der Situation der Vergangenheit unterscheidet: Noch nie war unsere Gesellschaft freier und sicherer, noch nie gab es einen so hohen Grad an Chancengleichheit wie heute. Es ist jedoch beschämend, dass Frauen an diesem gesellschaftlichen Fortschritt noch immer nicht im gleichen Maße teilhaben wie Männer.

    Auch im Jahr 2017 verdienen Frauen für dieselbe Arbeit im Schnitt weniger als Männer; noch immer bleiben Frauen einige Berufs- und Karrierewege verschlossen, nur weil sie Frauen sind; eine Familie zu gründen stellt für Frauen noch immer ein größeres Risiko dar als für Männer; und leider können sich Frauen in unserem Land auch heute nicht so sicher fühlen wie Männer. Es ist für mich eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, dass diese Dinge sich ändern.

    Ein anderer ganz wesentlicher Punkt dabei ist die Ehe für alle: Wir möchten die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare öffnen, und dabei ist das Adoptionsrecht ausdrücklich miteingeschlossen. Für mich bedeutet Ehe, dass zwei Menschen dauerhaft füreinander Verantwortung übernehmen und sich zueinander bekennen. Warum soll das weniger unterstützenswert sein, wenn es zwei Frauen oder zwei Männer sind?

  • Seit der Finanzmarktkrise scheint sich Europa in einer Dauerkrise zu befinden. Und spätestens seit dem ‚Brexit’ und dem bedrohlichen Anwachsen populistischer nationaler Bewegungen ist die europäische Einigung ernsthaft in Gefahr. Trotzdem wird die neoliberale Politik, die zu den Ursachen dieser Probleme gehört, weiterhin politisch gefördert und durchgesetzt. Wir brauchen stattdessen eine neue Verständigung: Für mehr europäische Solidarität, für mehr Sozialstaatlichkeit und europäische Identität! Wir brauchen eine Abkehr von der Austeritätspolitik und dem dadurch verstärkten Sozialabbau, der in den Bevölkerungen vor allem im Süden Europas zu Verarmung und massiven sozialen Spannungen führt. Und gerade Deutschland muss den Lohndruck nach unten und den Kurs überzogener Exportorientierung beenden.

    Stattdessen benötigen wir dringend mehr europaweite Investitionen in erneuerbare Energien, Forschung, Bildung und Kultur; wir brauchen eine EU-Investitionsinitiative für ökologische Landwirtschaft, Luft- und Gewässerschutz; wir benötigen einen europäischen Solidaritätsfonds zur Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze. All das könnte durch eine stärkere Regulierung und Heranziehung der Finanzwirtschaft gegenfinanziert werden, die (wie z.B. bei der Finanztransaktionssteuer) von den Konservativen seit Jahren blockiert wird. Kurz: Wir brauchen eine Weiterentwicklung der europäischen Integration – für mehr Demokratie, mehr Ökologie, mehr Sozialstaatlichkeit und ein Europa der Bürgerinnen und Bürger!

  • Bildung ist ein Kernthema der Sozialdemokratie, und mir als Wissenschaftler liegt die Zukunft der Bildung besonders am Herzen. Der wichtigste Punkt ist dabei, dass Bildungschancen nicht vom Einkommen der Eltern abhängen dürfen. Gleicher Zugang zu Bildungsmöglichkeiten ist eine elementare Frage sozialer Gerechtigkeit! Bildung ermöglicht außerdem Integration und Inklusion; sie ist grundlegend für gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe. Und sie ist entscheidend für die Verwirklichung von individuellen Lebenschancen und der Potentiale der einzelnen Menschen!

    Wie die SPD möchte ich daher, dass der Bund viel stärker in Bildung investiert, dass Ganztagsbetreuung und Ganztagsschulen ausgebaut werden und Kinder von Alleinerziehenden bei der Grundsicherung stärker berücksichtigt werden. Wir möchten Gebührenfreiheit von Bildung, Ausbildung und Hochschulen! Wir brauchen eine Reform des BAFöG, vor allem eine Anpassung an den lokalen Mietspiegel. Unser Ziel ist auch eine strukturelle Reform der Hochschulen vor allem im Bereich der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die keine Professoren sind. Hier brauchen wir unbedingt die Entfristungsmöglichkeiten, die Planbarkeit von Karrierewegen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern müssen. Und: Wir sollten sicherstellen, dass sich alle Bildungseinrichtungen auf die Chancen und Risiken der Digitalisierung einstellen können und selbst über eine zeitgemäße digitale Ausstattung verfügen. Bildung ist und bleibt die wichtigste Investition in unsere Zukunft!

 

Was kann ein einzelner Bundestagsabgeordneter schon verändern? So viel wie möglich!

Über mich

Ich wurde 1979 in Stuttgart geboren, bin dort aufgewachsen und zur Schule gegangen. Hier habe ich auch meinen Zivildienst geleistet und mich dabei in der Flüchtlingshilfe engagiert. Das Studium brachte mich 1999 nach München, wo ich auch meine spätere Frau kennengelernt habe. Meine Mutter stammt aus Südafrika, mein Vater aus den USA.

Wurzeln und Verwandte auf drei Kontinenten zu haben prägt mein Leben. Frieden ist für mich keine Utopie, sondern eine beständige Aufgabe. Das gilt auch für den Zusammenhalt aller Menschen.

Lebenslauf

  • geboren 1979 in Stuttgart
  • 1995-1997 Jugendrat in Stuttgart-Sillenbuch
  • seit 1996 SPD-Mitglied
  • 1999-2005 Studium der Kommunikationswissenschaft in München
  • seit 2001 Mitglied von ver.di
  • 2005-2009 wiss. Mitarbeiter an der TU München
  • 2011 Promotion zum Dr. phil.
  • seit 2009 wiss. Mitarbeiter am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der LMU München
  • seit 2010 Geschäftsführer des Instituts und Leiter der Geschäftsstelle
  • 2010-2014 Schöffe am Landgericht München I
  • stellvertr. Sprecher des Konvents der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LMU
  • 2014-2017 Pressesprecher der Münchner SPD

Termine

24. August 2017
  • Was tun wir, wenn die Welt aus den Fugen gerät?

    24. August 2017 | 19:00 - 21:00
    Bayerisches Schnitzel- & Hendlhaus, Limesstr. 63 Aubing

    Dr. Bernhard Goodwin im Gespräch mit Christian Ude

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28. August 2017
  • Erinnern. Für die Zukunft.

    28. August 2017 | 18:30 - 20:30
    Wirtshaus am Bavariapark, Theresienhöhe 15, 80339 München, Deutschland

    Dr. Bernhard Goodwin im Gespräch mit Hildegard Kronawitter

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2. September 2017
  • Isarinselfest 2017

    2. September 2017 | 14:00 - 18:00
    Steinsdorfstraße, München, Deutschland

    Dr. Bernhard Goodwin mit Bürgerinnen und Bürgern im Gespräch am Infostand der Münchner SPD

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12. September 2017
  • Rechtsextremismus, Populismus und die AfD – Gefahren von rechts

    12. September 2017 | 15:00 - 17:00
    Ratskeller, Marienplatz 8, 80331 München, Deutschland

    AG 60 plus mit Christian Ude

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Kontakt

Sie erreichen mich am besten per Kontaktformular rechts, per E-Mail an bernhard@goodwin.de, telefonisch (089-88998196) oder persönlich bei einem Termin. Briefe können Sie an mein Bürgerbüro senden:

Dr. Bernhard Goodwin
Alte Allee 2
81245 München.

Dienstlichen Kontaktdaten und weitere Informationen sind auf der Website des Instituts für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung einzusehen. 

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